Zentrum des Glaubens, der Wirtschaft und der Kunst – Kloster Bronnbach vor 800 Jahren. Vortrag aus Anlass des Kirchweihe-Jubiläums 1222-2022

Termin

27.04.2022 19:30 Uhr

Hybrid-Vortrag von PD Dr. Johannes Sander, Würzburg

Mit seiner eindrucksvollen romanischen Kirche, der gut erhaltenen Klausur und den umfangreichen Wirtschaftsgebäuden in der Umgebung gehört das Kloster Bronnbach heute zu den eindrucksvollsten Zisterzienseranlagen in ganz Deutschland. Als Zentrum des Glaubens, der Wirtschaft und der Kunst war diese kirchliche Institution darüber hinaus schon im hohen Mittelalter für die geschichtliche Entwicklung der Taubergegend zwischen Wertheim und Tauberbischofsheim von großer Bedeutung. 1151 noch zu Lebzeiten des berühmten Bernhard von Clairvaux als Tochter von Maulbronn gegründet, wurde bald darauf auch mit dem Bau der Bronnbacher Abteikirche begonnen. Deren Konsekration am 28. April 1222 durch den Würzburger Weihbischof Wilhelm von Havelburg ist der Anlass des Jubiläumsvortrags, der einen Überblick über Geschichte und Architektur dieser exemplarischen Zisterzienserabtei geben möchte.

Priv.-Doz. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. Er ist als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Universität Würzburg sowie als freier Wissenschaftler, Autor, Redakteur, Stadt- und Museumsführer tätig.

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