Kulturelles Erbe aus kolonialen Kontexten

Termin

Schwarz-weiß-Fotografie der Afrika-Vitrine in der ethnographischen Abteilung der Sammlung Gabriels von Max, um 1892.
Schwarz-weiß-Fotografie der Afrika-Vitrine in der ethnographischen Abteilung der Sammlung Gabriels von Max, um 1892.

01.03.2024 16:00 Uhr - 19:00 Uhr

Forum Landesgeschichte im Generallandesarchiv Karlsruhe

Schwarz-weiß-Fotografie der Afrika-Vitrine in der ethnographischen Abteilung der Sammlung Gabriels von Max, um 1892.
Afrika-Vitrine in der ethnographischen Abteilung der Sammlung Gabriels von Max, um 1892. Die Sammlung wurde später zum Grundstock des Reiss-Museums in Mannheim.

Die Erforschung des deutschen Kolonialismus hat sich in den letzten Jahren ausdifferenziert. Die Restitution von Kunstgegenständen an die afrikanischen Herkunftsgesellschaften steht noch am Anfang. Für Baden-Württemberg leistet die Namibia-Initiative des Landes seit 2019 Pionierarbeit. Das aktuelle Forum Landesgeschichte fragt danach, welche Spuren Kolonialismus und Imperialismus in Südwestdeutschland hinterlassen haben, zugleich wird aber auch am Beispiel von Namibia die Perspektive gewechselt: welche Möglichkeiten, aber auch welche Herausforderungen sind aus der Sicht der Herkunftsgesellschaften mit der Restituierung ihres kulturellen Erbes verbunden.






Oussounou Abdel-Aziz Sandja, Mannheim
Postkoloniale Einsichten am Beispiel von Sammlungen an den Reiss-Engelhorn-Museen aus dem badischen Ringtausch 1935

Golda Ha-Eiros / Dr. Goodman Gwasira, Windhoek
The repatriation of cultural heritage to Namibia: opportunities and challenges

Dr. Heiko Wegmann, Freiburg im Breisgau
Karlsruhe und der Kolonialismus. Zwischenergebnisse auf dem Weg zu einer städtischen Studie.

Prof. Dr. Wolfgang Zimmermann, Karlsruhe
Rethinking archival sources – rewriting history. Das Kooperationsprojekt der National Archives of Namibia und des Landesarchivs Baden-Württemberg