17.09.2026 19:30 Uhr
hybrid-Vortrag von Dr. Nicola Wenge, Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm
Die Nationalsozialisten brauchten nur wenige Monate, um die Demokratie zu zerstören, eine Diktatur zu etablieren und alle politischen Gegenkräfte auszuschalten. Die Historikerin Nicola Wenge geht in ihrem Vortrag zunächst der Frage nach, warum die erste deutsche Demokratie so rasch zerstört werden konnte. Sie diskutiert dann Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur heutigen Situation und fragt abschließend, was sich aus diesem historisch-politischen Vergleich für die Stärkung der Demokratie heute ableiten lässt.
Referentin
Dr. Nicola Wenge ist Wissenschaftliche Leiterin und Geschäftsführerin des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm e.V. – KZ-Gedenkstätte (DZOK). Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Nationalsozialismus, des Antisemitismus und der Erinnerungskultur vorgelegt. Wenge hat einen Lehrauftrag am Institut für geschichtliche Landeskunde der Universität Tübingen und ist Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen Baden-Württemberg.
Informationen
Der Vortrag findet hybrid statt, d.h. mit Teilnahme im Archiv sowie der Möglichkeit der online-Teilnahme (Anmeldelink zur Online-Teilnahme rechts oben im gelben Feld).
Eintritt: frei
Veranstalter: Archivverbund Main–Tauber in Verbindung mit dem Historischen Verein Wertheim, der VHS Wertheim und dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung, Außenstelle Bronnbach, mit IZKK.
Weitere Informationen erhalten sie beim
Staatsarchiv Wertheim
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim
Telefon: 09342/91592–0
Telefax: 09342/91592–30
E–Mail: stawertheim@la-bw.de